Wir schenken Hoffnung mit „WE AHR ONE“ für die Menschen der Flutkatastrophe 2021!

Zunächst möchten wir als ropa-Familie all unseren Kunden Danke sagen und Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, Glück, beruflichen Erfolg und derzeit wichtiger denn je, Gesundheit fürs neue Jahr 2022 wünschen.

 

Auch in diesem Jahr haben wir uns gegen das Versenden von Weihnachtskarten und -präsenten entschieden.

 

Wir leben in turbulenten Zeiten, die uns vor viele Herausforderungen stellen und unseren Alltag nachhaltig geprägt haben. Zur Weihnachtszeit möchten wir darum einmal innehalten und uns auf die wirklich wichtigen Dinge wie Nächstenliebe und Zusammenhalt berufen.  Wir möchten in diesem Jahr den Menschen an der Ahr, die von Unheil betroffen waren und alles in den Fluten verloren haben, neue Hoffnung und Zuversicht schenken.

 

Um ihnen weihnachtliche Wärme und Liebe entgegenzubringen, spenden wir Weihnachtsbäume mit Lichterketten und Baumschmuck. Gemeinsam mit unternehmernotruf.com möchten wir so ermöglichen, dass es ein Jeder ein besinnliches Weihnachtsfest verbringen kann.

 

Frohe Weihnachten wünscht

Ihr ropa-Team

Unsere ropa-Jacken sind da!

Bei einer Störung sind sie sofort zur Stelle – unsere Kollegen aus der Technik. Daher liegt es nahe, dass man sie sofort erkennen und somit auch zuordnen können sollte.

 

Gesagt, getan:

Seit kurzem dürfen sich die Kollegen über brandneue ropa Group – Jacken freuen!

 

Das war die ANGA COM Digital!

Diese Woche, vom 08. bis 10. Juni, fand die ANGA COM Digital statt.

 

ropa war als Digital Partner mit dabei und war somit mit einem Digital Showroom und zwei Speaker-Vorträgen vertreten.

 

Mit der ANGA COM Digital ihr wurde ein neues virtuelles Veranstaltungsformat der ANGA COM – Kongressmesse für Breitband, Fernsehen & Online ins Leben gerufen. Und das Interesse daran war groß.

 

Laut ANGA wurden in diesen drei Tagen mehr als 4.200 Teilnehmer verzeichnet.

 

Dr. Peter Charissé, Geschäftsführer der ANGA COM verzeichnet das Konzept als großen Erfolg:

„Unser digitales Konzept ist voll aufgegangen […] Mein Fazit: Es bleibt dabei: Eine echte Messe, die reale Begegnung und das Gemeinschaftserlebnis sind digital nicht zu ersetzen, aber die pure Nutzung der Kongressinhalte und Fachinformationen ist gerade mit unserem On-Demand-Konzept sogar intensiver als vor Ort. Auch für die Sprecher hat sich der Aufwand dadurch besonders gelohnt.“

 

Das sehen wir ähnlich. Die ANGA COM Digital war eine spannende und sehr informative Veranstaltung. Dennoch freuen wir uns schon sehr darauf, unsere Partner bald wieder persönlich zu treffen.

 

Das offizielle Konferenzprogramm umfasste 45 Panels mit 180 internationalen Sprechern. Desweiteren kamen noch knapp 100 Webinare und Keynotes der Digital Partner hinzu. Damit wurden über 60 Stunden Streaming-Content geschaffen!

 

Auch ropa war teil davon. Mit unseren Themen Telekommunikationsdienste im Gigabit-Zeitalter (08.06. 17:00 Uhr)  und Telekommunikation mit verlässlichen Partnern (10.06. 16:00 Uhr) konnten wir unser Wissen weitergeben und kamen in spannende Diskussionen.

 

Sie haben es verpasst?

Kein Grund zur Sorge! Die digitale Plattform steht noch bis zum 30. Juni mit allen Inhalten zur Verfügung. Bis dahin können Sie sich also weiterhin kostenfrei anmelden und sich informieren.

Hier geht’s zur Anmeldung

 

Wir freuen uns schon auf den 10 bis 12. Mai 2022, denn da findet die ANGA COM wieder wie gewohnt in Köln statt. Sehen wir uns dort?

FTTH/B Marktpanorama 2021

Am 12.Mai veröffentlichte der FTTH Council Europe das Marktpanorama 2021.

 

Das Panorama schafft auch in diesem Jahr wieder einen Überblick über den aktuellen Stand und die Entwicklung des Glasfaserausbaus. In diesem Rahmen werden die neuesten Zahlen vorgestellt und die von IDATE erstellten Trends im Bereich Glasfaserbereitstellung in Europa umrissen. Betrachtet wurde dabei der Zeitraum von September 2019 bis September 2020.

 

Im Folgenden erhalten Sie die wichtigsten Erkenntnisse. Zur ausführlichen ungekürzten Fassung klicken Sie hier.

 

 

Schlüsselerkenntnisse:

  • Die Gesamtzahl der Anschlüsse die mit Fiber to the Home (FTTH) und Fiber to the Building (FTTB) angeschlossen wurden erreichte im September 2020 knapp 182,6 Millionen.
  • Frankreich, Italien, Deutschland und Großbritannien verzeichnen den größten Anstieg bei Anschlüssen
  • Die Abdeckung durch FTTH/B macht nun mehr als die Hälfte aller Anschlüsse aus.

 

Die Gesamtzahl der Anschlüsse die mit Fiber to the Home (FTTH) und Fiber tot he Building (FTTB) angeschlossen wurden erreichte im September 2020 knapp 182,6 Millionen. Im Vergleich: Im September 2019 lag diese Zahl noch bei 172 Millionen. An dieser Entwicklung war in Zahlen besonders Frankreich mit zusätzlichen 4,6 Mio., aber auch Italien (+2,8 Mio.), Deutschland (+2,7 Mio.) und Großbritannien (+1,7 Mio.) beteiligt. Hinsichtlich der Wachstumsraten sieht die Verteilung etwas anders aus. Hier hatte Belgien mit +155% die Nase vorn. Gefolgt von Serbien (+110%), Deutschland (+66%) Großbritannien (+65%) und Irland (+49%).

Im Betrachtungszeitraum wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. Denn nun wird mehr als die Hälfte der gesamten Anschlüsse in EU39 durch FTTH/B abgedeckt. Bis September 2020 erreichte EU39 eine Abdeckung von 52,5% für FTTH/B-Netze, während EU27 + UK 3 bei 43,8% lag, verglichen mit 49,9% bzw. 39,4% im Jahr 2019. Dies zeigt einen deutlichen Aufwärtstrend gegenüber den Zahlen vom September 2015, als die Abdeckung lag bei 39,8% in EU39 und 27,2% in EU27 + UK.

 

Deutschland

  • In Deutschland sind inzwischen 16,4% der Haushalte an FTTH/B angeschlossen.
  • Im Betrachtungszeitraum konnten 2,7 Mio. Anschlüsse hinzukommen, was 66% Wachstum ausmacht.
  • Damit belegt Deutschland den 3 Platz der Haupttreiber in Bezug auf die in absoluten Zahlen übergebenen Anschlüsse
  • Dennoch liegt Deutschland noch immer sehr weit hinten im Europäischen Ranking. Es belegt noch immer den viertletzten Platz, erreichte in diesem Jahr aber 4,9% (statt 3.3% im vergangenen Jahr)

 

Demgegenüber führt Deutschland folgendes Schaubild an. Mit 34,7 Mio noch ausstehenden Anschlüssen bleibt hier im Vergleich zu den anderen Ländern mit Abstand noch am meisten zu tun.

 

Fazit

Im vergangenen Jahr ging es zwar in Deutschland mit 2,7 Mio. Anschlüssen voran, es ist aber noch einiges zu tun. Wir sind noch immer weit von einer zukunftssicheren Gigabitgesellschaft entfernt. Die Neuauflage des Graue-flecken-Förderprogramms ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, es kann sich hier aber nicht nur auf die Bundesregierung verlassen werden.

Daher braucht es alternative Netzbetreiber wie Energieversorger und Stadtwerge die mit gutem Beispiel voran gehen.

Jetzt zur ANGA COM anmelden!

Vom 8. bis 10. Juni 2021 findet die ANGA COM Digital statt!

 

Auch wir sind als Digital Partner mit dabei und damit auch mit zwei Vorträgen vertreten.

Das Konferenzprogramm steht bereits fest und wir freuen uns schon riesig!

 

Unsere Themen:

Telekommunikationsdienste im Gigabit-Zeitalter und Telekommunikation mit verlässlichen Partnern. Bleiben Sie gespannt!

 

 

 

Jetzt anmelden!

Ab sofort können Sie sich kostenfrei registrieren! Folgen Sie hierzu einfach folgendem LINK wir freuen uns schon, Sie virtuell zu treffen!

 

Sie haben Fragen?

Kommen Sie sehr gerne auf uns zu, oder informieren Sie sich direkt auf der Seite des Veranstalters.  

Neuauflage: Das Graue-Flecken-Förderprogramm

Es steht fest: Seit dem 26.04.2021 können Anträge für die Graue-Flecken-Förderung gestellt werden.

 

Darüber, dass der Bund künftig die Möglichkeit haben soll, Glasfasernetze zu fördern, berichteten wir bereits im September letzten Jahres (Beitrag: Bund darf künftig Glasfasernetze fördern). Im März 2021 lag der Entwurf zur Förderrichtlinie hierzu vor (Beitrag: Graue-Flecken-Förderung: Entwurf der Förderrichtlinie liegt vor).

 

Dass eine leistungsstarke und zuverlässige Internetverbindung in der heutigen Zeit essentiell ist, hat Corona nur noch verdeutlicht. Homeoffice, Home-Schooling, Gaming und Streaming lasten die verfügbaren Netzkapazitäten stark aus. In unterversorgten Gebieten ist daran fast nicht zu denken. Die Netzinfrastruktur muss dem immer weiter steigenden Bandbreitenbedarf gerecht werden.

 

„Digitalpolitisches Kernziel der Bundesregierung ist es deshalb, gigabitfähige Internetverbindungen für alle Haushalte und Unternehmen in Deutschland zu schaffen. In Gebieten, in denen sich der Ausbau nicht rentiert und ein Marktversagen festgestellt wird, unterstützt die Bundesregierung mit einer Neuauflage der Breitbandförderung, dem sogenannten Graue-Flecken-Förderprogramm.“ So heißt es auf der Seite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

 

Bisher wurden nur unterversorgte Gebiete mit Datengeschwindigkeiten von weniger als 30Mbit/s mit staatlicher Unterstützung an Gigabitnetze angeschlossen. Diese Schwelle erhöht sich nun. So sind seit dem 26.04.2021 Anschlüsse, bei denen weniger als 100 Mbit/s im Download zuverlässig zur Verfügung stehen, förderfähig.

 

Sozioökonomische Schwerpunkte

Es bleibt dabei, dass sozioökonomische Schwerpunkte unabhängig von der Aufgreifschwelle grundsätzlich förderfähig sind, solange sie nicht bereits gigabitfähig angeschlossen sind. Beispiele hierfür sind Bahnhöfe, Flughäfen, Behörden aber auch kleine und mittlere Unternehmen.

Schulen, Krankenhäuser und Gewerbegebiete sind außerdem weiterhin bundesweit förderfähig, sofern noch kein Glasfaseranschluss vorliegt oder erfolgt.

Förderungsvolumen

Für die Förderung von Glasfaseranbindungen stellt der Bund rund 12 Milliarden Euro zur Verfügung.

Mit diesen Mitteln sollen 50 bis 70 Prozent der Kosten des Gigabitausbaus als Wirtschaftlichkeitslücken- oder Betreibermodell finanziert werden. Außerdem sollen davon bis zu 100 Prozent der Ausgaben für externe Beratungs- und Planungsleistungen gedeckt werden. Die Bundesländer beteiligen sich ebenfalls an den Kosten des Gigabitausbaus, sodass die Finanzierung der Förderprojekte gesichert ist.

Wer kann Förderanträge stellen?

Förderanträge zur Unterstützung des Gigabitausbaus können im Graue-Flecken-Förderprogramm beispielsweise von Kommunen, Landkreisen, kommunalen Zweckverbänden sowie Unternehmen in ausschließlich öffentlicher Trägerschaft gestellt werden.

Wie erfolgt die Durchführung?

Die Durchführung des Förderprogramms erfolgt durch zwei Projektträger, die jeweils für rund die Hälfte der Förderfälle zuständig sind. Die Projektträgerschaft wird von der atene KOM GmbH und der PwC GmbH übernommen. Genauere Informationen wie die Daten der Ansprechpartner erhalten Sie HIER

 

9. Deutscher Diversity Tag – ropa ist dabei!

Am 18. Mai findet der diesjährige Deutsche Diversity-Tag statt!

Unsere Gesellschaft und damit auch unsere Arbeitswelt ist bunt und vielfältig. Darauf macht der Deutsche Diversity-Tag mit zahlreichen Aktionen – online und offline, für die Belegschaft oder für die Öffentlichkeit – aufmerksam. Der Aktionstag trägt den Vielfaltsgedanken in die Arbeitswelt und findet jährlich auf Initiative des Charta der Vielfalt e. V. statt.

Im vergangenen Jahr setzen über 800 Organisationen mit mehr als 1.600 Aktionen am 8. Deutschen Diversity-Tag ein Zeichen für Vielfalt in der Arbeitswelt. Auch in diesem Jahr zeigen viele Organisationen mit kreativen Aktionen bundesweit Flagge für Vielfalt. Digital wird der Deutsche Diversity-Tag vor allem von den Hashtags #DDT21 und #VielfaltVerbindet begleitet.

Aber was heißt eigentlich Diversity?

Die Diversität beschreibt die Vielfältigkeit, in diesem Fall in der Arbeitswelt. So findet man bei genauerer Betrachtung viele Unterschiedlichkeiten aber auch Gemeinsamkeiten in der Belegschaft. Dabei kann man zwischen Kern-Dimensionen und äußeren Dimensionen unterscheiden.
Zu den Kern-Dimensionen zählen beispielsweise Alter, Geschlecht, soziale und Ethnische Herkunft, Religion und Weltanschauung aber auch die sexuelle Orientierung. Zu den äußeren Dimensionen gehören unter anderem der Familienstand, die Berufserfahrung oder das Freizeigverhalten.

Betrachtet man all diese Aspekte, werden die vielen Facetten deutlich. Mitarbeiter ist nicht gleich Mitarbeiter – Mensch ist nicht gleich Mensch.

Das finden wir toll. Denn von Vielfalt profitieren alle. So finden wir für jede Situation immer die passende Lösung!✔️

Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder mit dabei zu sein! Sie möchten auch mitmachen? Hier erhalten Sie dazu weitere Informationen. Zeigen auch Sie #FlaggeFürVielfalt.

 

Bereits seit 7 Jahren…

… setzt sich ropa für Vielfalt im Unternehmen ein und ist mit Stolz Unterzeichner der Charta der Vielfalt.

Die ANGA COM 21 wird digital!

Auch vor der ANGA COM machte Corona im vergangenen Jahr nicht halt. So musste die Messe auf dieses Jahr verschoben werden. Der ursprüngliche Plan, die Messe im Juni 2021 wie gewohn als Präsenzveranstaltung abzuhalten, kann aufgrund der weiterhin angespannten Lange jedoch nicht umgesetzt werden.

 

Nun ist klar: Die ANGA COM wird digital!

Damit launcht die ANGA COM ein neues, virtuelles Veranstaltungsformat. Dabei bleibt es beim geplanten Datum: Vom 8. bis 10. Juni findet der Online-Kongress auf einer digitalen Event-Plattform statt.

 

ropa hat sich bereits für eine Digital Partnership angemeldet und ist damit auch mit zwei Speakerslots vertreten. Wir freuen uns schon auf das digitale Konzept, das Konferenzprogramm und auf den Austausch mit Ihnen!

 

Sie haben noch weiter Fragen? Kommen Sie sehr gerne auf uns zu, oder informieren Sie sich direkt auf der Seite des Veranstalters.  

Newsletter 02/2021- Erfolgreich mit ropa!

Gestern erschien unser zweiter Newsletter diesen Jahres mit dem Thema „Erfolgreich mit ropa„!

Auch wenn uns das allgegenwärtige Thema der Pandemie nach wie vor begleitet und unser Leben stark einschränkt, verging das erste Quartal des neuen Jahres dennoch wie im Flug. Dazu beigetragen haben auch viele Ereignisse sowohl rund um ropa als auch bei unseren Partnern.

 

Neben dem Blick auf das vergagene Quartal geben wir außerdem einen Ausblick auf weitere Ereignisse in diesem Jahr.

 

Mehr dazu hier im Newsletter.

 

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Chip-Knappheit – ein globales Problem

Bereits Anfang des Jahres wurde vermehrt über einen Chip-Mangel berichtet. Bei den Chips handelt es sich um sogenannte Halbleiter die beispielsweise für die Produktion von Maschinen und digitalen Anwendungen und natürlich auch in digitalen Endgeräten verbaut werden.

 

Auch in der Automobilindustrie finden sie Anwendung: Im Cockpit, im Infotainment oder in den Fahrzeugassistenzsystemen – die Chips stecken überall. Das bedeutet im Gegenzug: Ohne Chips kommt man bei der heutigen Automobil-Produktion nicht weit. Das Resultat: Aufgrund von Lieferengpässen müssen Bänder angehalten und Schichten gestrichen werden.

 

Aber wie kam es zu dem Engpass?

Das aktuelle Problem hat verschiedene Ursachen. Vieles ist seit der Corona-Krise gefragter als zuvor. Seien es Laptops, Mobilfunkausrüstungen, Spielekonsolen oder Fitnessgeräte – Alles Produkte die die Zeit zuhause angenehmer gestalten, aber auch alles Dinge, die ohne Halbleiter gar nicht funktionieren würden. Die allgemeine Nachfrage in diesem Bereich stieg also.

 

Doch warum gibt es für solche Situationen keinen Puffer? Warum gibt es hier keine größeren Lagerbestände um eben diese Auswirkungen zu verhindern, oder zumindest zu minimieren? Die Antwort ist recht simpel: Chips haben – ähnlich wie Lebensmittel – ein Verfallsdatum. Damit ist es nicht möglich, diese vorab in großen Mengen zu produzieren und anschließend zu lagern. Und: Chip ist nicht gleich Chip. Denn die Micro-Chips können jeweils für verschiedene Funktionen und Einsatzgebiete produziert werden. Was wiederrum bedeutet, dass Bestellungen mit genügend Vorlaufzeit platziert werden müssen, um eine pünktliche Lieferung zu gewährleisten.

 

Durch Corona haben jedoch einige Industriezweige mit einem erheblichen Nachfrageeinbruch gerechnet und als Resultat daraus schlicht weg wesentlich weniger bestellt. Nun ist aber der Absatz höher als erwartet, Chips fehlen jedoch.

 

Dem gegenüber stehen ITK-Konzerne wie Apple und Samsung, die ohnehin schon die größten Abnehmer der Chips sind. Diese haben in Erwartung einer stärkeren Nachfrage die Bestellmengen erhöht. So kam es dazu, dass die beiden Konzerne zusammen 20% der weltweiten Produktion aufkauften.

 

Eine weitere Ursache liegt in China. Im zweiten Halbjahr 2020 liefen dort mehr Kraftfahrzeuge vom Band als erwartet. China kaufte daher auf, was zu dem Zeitpunkt an Halbleitern für Autos verfügbar war. Nachschub für den Rest der Welt ist jedoch so schnell nicht parat.

 

Doch damit nicht genug. Die Liste an Gründen und unerfreulichen Verknüpfungen von Ereignissen geht weiter.

Die Chips, die bereits produziert und verschickt wurden, steckten teilweise fest – vor dem Suezkanal. Das Containerschiff „Ever Given“ ist zwar inzwischen wieder befreit, in der Zwischenzeit haben sich dort jedoch einige Schiffe angestaut. Damit wurde auch hier weitere wertvolle Zeit verloren.

 

Hinzu kommt die Kältekatastrophe in Texas, die Infineon – den führenden Hersteller von Chips für die Automobilindustrie – durch Stromausfälle zwang, die Produktion zu stoppen. Infineon konnte die lahmgelegte Chip-Fabrik nun zwar wieder hochfahren, die Produktion muss jedoch sukzessive wiederaufgebaut werden. Es wird damit gerechnet, dass der Ausstoß voraussichtlich erst im Juni wieder das volle Niveau erreicht.

 

Ein Werk von Renesas – ein weiterer, japanischer Chiphersteller – war Mitte März von einem Brand betroffen, was auch hier die Produktionszeiten massiv verzögert. Anfänglich war davon die Rede, dass es mindestens einen Monat in Anspruch nehmen werde, bis die Produktion wieder aufgenommen werden könne. Gerade weil die gesamte Situation am Chip-Markt angespannt ist, rechnet auch Renesas mit einem knappen Chipangebot bis in den Herbst.

 

Wie kann dieses Problem gelöst werden?

Hersteller wollen die Produktion so weit wie möglich aufstocken, doch das benötigt Zeit. Das Problem ist global, daher ist die Nachfrage extrem hoch. Das führt dazu, dass die Engpässe nicht so schnell behoben werden können.

 

Es steht also Fest: Die Engpässe werden noch länger vorliegen, denn ausgleichen kann die Ausfälle aktuell niemand. Es wird zwar noch ein paar Wochen dauern, bis wir die Auswirkungen in Europa spüren, sicher ist jedoch, dass sich der Ton im Verteilungskampf weiter verschärfen wird.

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