Wir schenken Hoffnung mit „WE AHR ONE“ für die Menschen der Flutkatastrophe 2021!

Zunächst möchten wir als ropa-Familie all unseren Kunden Danke sagen und Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, Glück, beruflichen Erfolg und derzeit wichtiger denn je, Gesundheit fürs neue Jahr 2022 wünschen.

 

Auch in diesem Jahr haben wir uns gegen das Versenden von Weihnachtskarten und -präsenten entschieden.

 

Wir leben in turbulenten Zeiten, die uns vor viele Herausforderungen stellen und unseren Alltag nachhaltig geprägt haben. Zur Weihnachtszeit möchten wir darum einmal innehalten und uns auf die wirklich wichtigen Dinge wie Nächstenliebe und Zusammenhalt berufen.  Wir möchten in diesem Jahr den Menschen an der Ahr, die von Unheil betroffen waren und alles in den Fluten verloren haben, neue Hoffnung und Zuversicht schenken.

 

Um ihnen weihnachtliche Wärme und Liebe entgegenzubringen, spenden wir Weihnachtsbäume mit Lichterketten und Baumschmuck. Gemeinsam mit unternehmernotruf.com möchten wir so ermöglichen, dass es ein Jeder ein besinnliches Weihnachtsfest verbringen kann.

 

Frohe Weihnachten wünscht

Ihr ropa-Team

Jahresbericht 2019/2020 der BNetzA zur Breitbandmessung

Am 22.04.21 wurde der Jahresbericht zur Breitbandmessung 2019/2020 der Bundesnetzagentur veröffentlicht.

 

Daraus geht hervor, dass Verbesserungen im Bereich Festnetz gegenüber den Vorjahren ersichtlich sind.

 

Für den Bericht wurden Daten vom 1. Oktober 2019 bis 30. September 2020 beachtet.

 

Insgesamt wurden für stationäre Breitbandanschlüsse 949.414 und für mobile Breitbandanschlüsse 448.058 valide Messungen berücksichtigt.

 

 

„Gegenüber den Vorjahren ist die Entwicklung positiv. Zwar erreichen Kunden nach wie vor oft nicht die Geschwindigkeit, die vertraglich in Aussicht gestellt wurde, aber es lassen sich insbesondere bei stationären Breitbandanschlüssen leichte Verbesserungen feststellen,“

sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

„Das ist erfreulich, weil die Corona-Pandemie auch den Telekommunikationssektor vor immense Herausforderungen stellt.“

Dennoch erreichten im Befragungszeitraum nur 73,6% mindestens die Hälfe der vertraglich vereinbarten maximalen Datenübertragungsrate. Nur bei 24% der Nutzer wurde die volle Rate erreicht oder sogar überschritten.

 

Niveau im Mobilfunk ist noch deutlich schlechter

Im Betrachtungszeitraum lag das Niveau bei mobilen Breitbandanschlüssen deutlich unter dem von stationären Anschlüssen. Unter Berücksichtigung aller Anbieter und aller Bandbreiteklassen erhielten lediglich 17,4% der Nutzer mindestens die Hälfte der vertraglich vereinbarten geschätzten maximalen Datenübertragungsrate. Nur bei 2,1% der Nutzer wurden diese voll erreicht oder überschritten. Noch im vorherigen Jahresbericht lagen diese Zahl bei 14,9% bzw. 1,5%. Auch hier sind die Anteile also gestiegen, gesamt nur auf einem wesentlich niedrigeren Niveau.

Keine Rückschlüsse auf Breitbandversorgung

Da die Ergebnisse davon abhängen, welchen Tarif der Nutzer mit dem Anbieter vereinbart hat, können keine Rückschlüsse auf die Breitbandversorgung an sich getroffen werden. Im Rahmen dieses Jahresberichts wird lediglich geprüft, ob die Anbieter die vertraglich zugesicherte Bandbreite liefern.

 

Fazit

Dass knapp 74% der stationären Anschlüsse lediglich die Hälfte der gebuchten Leistung liefern, ist erschreckend. Hier wird wieder deutlich, dass die herkömmlichen Techniken wie VDSL, Coax oder super Vectoring – besonders in herausfordernden Zeiten wie diesen – nicht zuverlässig und zukunftssicher genug sind. Durch den steigenden Bandbreitenbedarft auf der einen Seite und die Leistungsgrenzen auf der anderen Seite kommen diese nicht zufriedenstellenden Zahlen zustande. Womit wir wieder beim Thema wären: Glasfaser gehört die Zukunft.

 

Die Zukunft der Internetwirtschaft

Corona hat die ohnehin zunehmende Digitalisierung enorm vorangetrieben. Mit der gleichzeitig vermehrten Nutzung des Internets steigt damit einhergehend auch der Anteil der Internetwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt. So werden für sie in einer gemeinsamen Studie des eco Verbands und der Unternehmensberatung Arthur D. Little Umsatzzuwächse um 75% wird prognostiziert. Heute hat die Internetwirtschaft einen Anteil von 4,2% am Bruttoinlandsprodukt. Für 2025 werden sogar 7% vorausgesagt.

 

Welchen Einfluss hat die Corona-Krise auf diese Zahlen?

Obwohl schnelles Internet in Zeiten von Corona nie wichtiger war, geht die Krise nicht spurlos an der Internetwirtschaft vorbei. Durch die temporär eingebrochene Nachfrage und die rückläufigen Investitionstätigkeiten in digitale Infrastrukturen, ergibt sich ein Umsatzrückgang von circa 1,2% im Vergleich zum Vorjahr.

 

Doch mit der Lockerung des Lockdowns im Sommer diesen Jahres war auch das Einsetzen der wirtschaftlichen Erholung im Ganzen spürbar. Damit prognostiziert eco einen starken digitalen Aufschwung für die nächsten Jahre. Dabei wird mit Wachstumsraten von 15% bis 16% in den Jahren 2021 und 2022 gerechnet. So könnte die Internetwirtschaft bis Ende 2022 die Umsatzeinbußen, die durch die Corona-Pandemie zu verzeichnen sind, kompensieren.

 

Doch damit nicht genug: Durch die positiven Digitalisierungserfahrungen in einigen Bereichen kann mit einem verstärkten Ausbau digitaler Infrastrukturen gerechnet werden, sodass ab 2023 sogar mit einem insgesamt höheren Umsatzniveau gerechnet werden kann als ohne Kriseneinfluss.

 

Ausblick

Bereits vor der Corona-Pandemie war die Internetwirtschaft einer der am schnellsten wachsenden Wirtschaftssektoren. Dies wird laut der Studie auch in den kommenden Jahren so bleiben. Mit den Umsatzeinbußen von 1,2% ist die Internetwirtschaft im Vergleich zu anderen Sektoren eine der eher weniger betroffenen Branchen.

 

Durch die Corona-Krise ergeben sich im Wesentlichen zwei Faktoren, die zu einem Wachstumsschub der Internetwirtschaft führen. Dies ist zum einen der Katalysatoreffekt, welcher im Bereich des Ausbaus digitaler Infrastrukturen erkennbar ist und zu einem nachhaltigen Wachstum der Branche beiträgt. Zum anderen stieg die gesamtwirtschaftliche Bedeutung dieses Sektors, indem die Digitalisierung in privaten und geschäftlichen Bereichen enorm zunahm.

 

Fazit

Die Studie bestätigt, was wir bereits im Kleinen spüren: Die Wichtigkeit von schnellem Internet wird vermehrt erkannt. Die Themen Glasfaser und Digitalisierung werden noch präsenter, sei es bei unseren Kunden oder bei den Verbrauchern. Die Bewegungen im Markt sind stärker als je zuvor. Wir sind uns sicher: Jetzt schlägt die Stunde der Glasfaser und das ist DIE Chance für Stadtwerke, ihr Geschäftsfeld zu erweitern. Und zwar indem sie in die TK-Branche einsteigen und so Volldienstleister alle Grundbedürfnisse werden. Und dabei unterstützen wir gerne!

Investieren in den Ausbau von Glasfasernetzen

Der Ausbau von Glasfasernetzen muss trotz Corona weitergehen. Über die Relevanz haben wir bereits in diesem Blogbeitrag gesprochen. Damit das auch funktioniert, hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) nun zusätzliche Förderungsmöglichkeiten geschaffen.

Der „Investitionskredit Digitale Infrastruktur“ (206/239) soll kommunalen und gewerblichen Unternehmen eine langfristige und zinsgünstige Finanzierung von Investitionen in den Ausbau von Glasfasernetzen (FTTH/FTTB) in Deutschland ermöglichen.

Gefördert wird die Errichtung eines passiven FTTH-/FTTB-Netzes inklusive dem Anschluss von Mobilfunkmasten, sowie die aktiven Komponenten eines FTTH-/FTTB-Netzes inklusive „InhouseVerkabelung“

 

Wer kann einen solchen Antrag stellen?

Antragsteller können In- und ausländische Unternehmen sein, die sich mehrheitlich im Privatbesitz befinden. Ebenfalls können Unternehmen mit mindestens 50 prozentigem kommunalen Gesellschafterhintergrund einen Antrag stellen.

 

Wie ergibt sich die Zinshöhe?

Der Zinssatz wird vom Finanzierungspartner festgelegt. Dabei wird die Bonität des Kreditnehmers und die Werthaltigkeit der für den Kredit gestellten Sicherheiten berücksichtigt. Der Zinssatz orientiert sich an der Entwicklung des Kapitalmarktes und wird am Tag der Zusage festgesetzt. Die Zusage mit günstigen Zinsen aus Bundesmitteln erfolgt für die erste Zinsbindungsfrist, maximal jedoch für 20 Jahre. Sollte die Laufzeit größer sein als die Zinsbindungsdauer, so unterbreitet die KfW vor Ende der Zinsbindungsfrist ein Prolongationsangebot ohne Bundesmittel.

 

Wie hoch ist der Kreditbetrag?

Es werden bis zu 100% der förderfähigen Kosten finanziert. Dabei sind jedoch maximal 50 Millionen Euro je vorhaben möglich.

 

Wie lange ist die Laufzeit?

Bei einer Mindestlaufzeit von 4 Jahren sind die folgenden Varianten möglich:

Wie läuft die Tilgung ab?

Die Anlaufjahre sind tilgungsfrei. In dieser Zeit werden nur die Zinsen auf die ausgezahlten Kreditbeiträge gezahlt. Anschließend wird der Kredit vierteljährlich in gleichbleibenden Raten getilgt.

BUGLAS-Umfrage: Welche Auswirkungen hat Corona auf den Glasfaserausbau?

Seit Corona ist alles anders. Mehr Homeoffice, weniger soziale Kontakte, wir kennen es. Doch inwiefern ist der Glasfaserausbau von der Corona-Pandemie betroffen? Eine im April durchgeführte Umfrage des BUGLAS-Verbands lieferte hierzu interessante Ergebnisse.

 

In diesem Rahmen gab der Großteil der Unternehmen eine erhöhte Netzauslastung sowie eine erhöhte Nachfrage nach höheren Bandbreiten an. Privat- und Geschäftskunden verhielten sich hier sehr ähnlich. Doch leider blieben Probleme nicht aus. Zutrittsbeschränkungen auf Baustellen führten zu Verzögerungen.

 

 

Wie werden die Langzeitwirkungen eingeschätzt?

Circa ¾ der Umfrage-Teilnehmer erwarten langfristige Auswirkungen aufgrund der Corona-Pandemie für ihr Unternehmen. Bei der Frage, wie es mit dem Glasfaserausbau weitergeht, spalten sich die Meinungen. Ein kleiner Teil der Befragten befürchtet, dass der Netzausbau gebremst wird, da die Zahlungsbereitschaft sinkt. Die Mehrheit ist jedoch überzeugt, dass gerade die Corona-Krise zu einer höheren Bereitschaft führt. Viele erwarten, dass die Nachfrage nach Glasfaseranschlüssen steigen wird. Denn gerade in Zeiten wie diesen, in denen sich die Menschen mehr zuhause aufhalten und damit dort mehr Bandbreitenbedarf haben, wird die Notwendigkeit der Digitalisierung den meisten erst richtig bewusst.

 

Glasfaser endlich im Bewusstsein der Bevölkerung angekommen

Auch wir spüren die deutlich erhöhte Auslastung der Bandbreiten und Nutzung aller unserer Dienste. So ist z.B. auch ein deutlicher Zuwachs in der Nutzung der Festnetztelefonie zu verzeichnen. Ebenfalls rechnen wir mit einem deutlichen Zuwachs in der Nachfrage nach mehr Bandbreite und Glasfaseranschlüssen. Besonders, da das Thema Glasfaser mittlerweile im Bewusstsein der Bevölkerung angekommen ist. Es wird (schmerzhaft) deutlich, welche Vorteile ein leistungsstarkes Glasfasernetz hat: Auch wenn ich als Privatperson aktuell keinen hohen Bandbreitenbedarf habe, bin ich dennoch mit einem Glasfaseranschluss für alle Eventualitäten gerüstet. Und weil das Netz eine extrem hohe Kapazität hat, geht es bei hoher Beanspruchung nicht in die Knie. Anders als bei Kupfernetzten, bei denen dies  leider regelmäßig der Fall ist und in den letzten Wochen durch diverse Großstörungen bestätigt wurde.

Fazit: Es führt kein Weg an der Glasfaser vorbei!

Kooperation ist und bleibt das A und O

Chancen nutzen und Risiken minimieren als Netzbetreiber und Internet Service Provider

Nichts ist beständiger als der Wandel, heißt es. Dies gilt vor allem in der dynamischen Telekommunikationsbranche. Als ropa im vergangenen Jahr sein 20-jähriges Bestehen feierte, konnten wir jedoch feststellen, dass es auch im Wandel Beständigkeit gibt. Kompetenz, Vertrauen und Partnerschaft sind die Währung für langfristige Kooperationen. Daher freut es uns sehr, dass wir seit Gründung des Unternehmens – bis auf einen Kunden, der aufgrund einer Konzernentscheidung die Leistungen wieder insourcen musste – noch keinen Bestandskunden im Kerngeschäft Netzbetrieb und Dienste verloren haben. Gleichwohl entwickelt und verändert sich der Markt.

 

Kooperation und Vernetzung der Partner auf allen Ebenen, so lehrt uns die Erfahrung, sind und bleiben das A und O für den Erfolg bei Aufbau und Betrieb nachhaltiger Telekommunikationsinfrastrukturen. Technisches Verständnis und Ingenieurskompetenz ersetzen jedoch keinen tragfähigen Business-Plan, wenn es um Investitionen in Millionenhöhe geht. Stadtwerke betreten Neuland, wenn sie ihr Portfolio um Telekommunikationsleistungen erweitern. Daseinsversorger mit jahrzehntelanger Erfahrung bei Strom, Gas und Wasser werden beim Thema Telekommunikation buchstäblich zu „Jungunternehmern“. Für dieses Thema gibt es keine Blaupausen und im eigenen Bereich oftmals kaum Erfahrung, stattdessen manche Risiken – aber vor allem auch Chancen!

 

Auf dem Weg zum Telekommunikations-Netzbetreiber kann ein Stadtwerk oder Grundversorger heute im Prinzip sämtliche dafür notwendige Kompetenzen einkaufen. Am Ende genügt ein Projektleiter im Hause, der die Koordination übernimmt. Doch ganz so einfach ist es in den meisten Fällen nicht, denn der Netzbau ist das eine, der Netzbetrieb und die Netzvermarktung das andere. Gerade kleineren Stadtwerken geht es am Anfang häufig zunächst einmal darum, ein passives Netz zu schaffen und für den späteren Endausbau vorzubereiten. Tiefgehende Wertschöpfung bietet jedoch erst das aktive Netz – und im besten Fall die eigene Telekommunikations-Endkundenmarke.

 

Lokale Marke macht Stadtwerke und Netzbetreiber stark

Am Ende des Tages geht es daher um die Frage, wozu und wie das passive Netz genutzt werden soll. Anbieter von Telekommunikationsleistungen müssen heute hervorragenden Service und attraktive Preise bieten, um im Wettbewerb zu bestehen. Die Wechselbereitschaft der Endkunden ist hoch, die Erfahrungen mit ihren bisherigen Anbietern oftmals negativ. Und hier haben gerade Stadtwerke und lokale Versorger ein Asset, das sie im Wettbewerb stark macht: die eigene Marke als regionaler Daseinsversorger, nahe am Kunden und mit oftmals langjähriger Beziehung über Generationen hinweg.

 

Hier nützen Glaubwürdigkeit und Authentizität der Marke, verbunden mit einem attraktiven Angebot. White-Label-Dienste helfen dabei, ein eigenes Telekommunikationsangebot zu schaffen und zu vergleichsweise geringen Kosten zu vermarkten. Damit kann der lokale Versorger sein Leistungsportfolio schnell erweitern und das Bedürfnis nach schnellem und zuverlässigem Internet zufrieden stellen – was für viele Endkunden mittlerweile neben Strom und Wasser eindeutig zu den Grundbedürfnissen zählt. Und unterm Strich rechnet sich dank der hohen Leistungsqualität, der steigenden Kundenzahl und der bei diesem Modell geringeren Zusatzinvestitionen der Business Case.

 

Neben seinem White-Label-Angebot hat ropa auch dank seiner Endkundenmarken „echtschnell“ und „Das Bessere Netz“ Erfahrung bis in den Haushalt der Endkunden hinein. Somit können wir ein ganzheitliches Portfolio von der Beratung über die Planung bis hin zu Betrieb und Vermarktung des Netzes anbieten. Und diese Vermarktungskompetenz ist wichtig, da sie die „jungen“ Netzbetreiber und Internet Service Provider dabei unterstützt, mit ihrem Netz letztlich Geld zu verdienen. Beim Start in das neue Geschäftsfeld kann ein Dienstleister – so wie wir – auch zum Investor werden. Wir sorgen beispielsweise dafür, dass unsere Kunden und Partner zunächst möglichst viele Nachfrager aggregieren und dabei die finanziellen Hürden so gering wie möglich halten. Dies können wir leisten, indem wir unsere Dienstleistung auf der aktiven Kundenbasis abrechnen und auf hohe Einmalkosten und Grundgebühren verzichten.

 

Kunden sollten auch andere Anwendungsmöglichkeiten betrachten

Telekommunikations-Infrastrukturen zu errichten und zu betreiben ist in hohem Maße anspruchsvoll. Das Verständnis bei unseren Kunden wächst, dass man mit dem Netz mehr machen kann als reine Festnetz-Telefonie und Internet. Die großen Themen sind heute 5G und Mobilität. Für die „klassischen“ Versorgungsunternehmen geht es beispielsweise um Smart Metering, die Überwachung von Anlagen, aber auch um den Aufbau und Betrieb von (öffentlichen) WLAN-Netzwerken oder intelligenter Straßenbeleuchtung. Netze lassen sich auch für Nebendienste nutzen. Wir raten unseren Kunden, nicht nur den Telekommunikationsmarkt zu betrachten, sondern auch andere Anwendungsmöglichkeiten. Zum Beispiel kann der Versorger durch eine bessere Steuerung des Stromnetzes seine Energiepreise senken und Synergien nutzen.

 

Das größte Risiko für angehende Internet Service Provider ist es, Markt und Bedarf falsch einzuschätzen. Zu hohe Endkundenpreise führen zu einer geringeren Endkundennachfrage und damit zu einer unzureichenden Netzauslastung. Andersherum können sich zu hohe Preise auch aus allzu konservativer Kostenberechnung ergeben. Dadurch können mögliche Geschäftschancen nicht frühzeitig – oder auch gar nicht – genutzt werden. In beiden Fällen hilft nur kompetente Beratung, um angemessen zu skalieren und die Kosten zu senken. Eine weitere Herausforderung für die Kunden ist die Anrechnung interner Margen auf den Endpreis. Hier muss sehr kritisch auf Wirtschaftlichkeit geachtet werden. Und, last but not least, bleibt stets die Gefahr des Überbaus durch Dritte. Doch allen Überbaurisiken zum Trotz: Der Ausbau mit Glasfaser gerade im ländlichen Raum ermöglicht es den Betreibern, ihre Rolle als regionaler Daseinsversorger zu stärken und nicht zuletzt auch, bestehende Monopole der leitungsgebundenen Infrastrukturanbieter zu brechen.

 

Win-Win für Wohnungswirtschaft und Netzbetreiber

Ein weiteres, zunehmend wichtiges Thema ist die Wohnungswirtschaft. Netzbetreiber und Internet Service Provider sollten diesen Bereich von Anfang an in ihre Business-Case-Betrachtung einbeziehen. Die Wohnungswirtschaft ist deswegen so interessant, weil sowohl der Vermieter den Wert der Immobilien durch Glasfaseranschlüsse bis in die Wohnungen steigern als auch der Netzbetreiber bzw. Internet Service Provider bei einem einmalig hohen Vertriebsaufwand für ein starkes Grundrauschen in der Nachfrage sorgen kann. Vorteil auch hier: Zwischen Stadtwerken und Wohnungswirtschaft besteht in den meisten Fällen bereits eine langjährige Zusammenarbeit bei der Versorgung mit Strom, Wasser oder Gas. Es ist also ein Win-Win für alle Beteiligten.

 

Vor diesem Hintergrund sehen wir Practice Sharing unserer Kunden mit anderen Kunden als Muss an. Geteilte Erfahrungen stärken den eigenen Mut, selbst ein Geschäftsmodell zu entwickeln und die dafür notwendigen Investitionen zu tätigen. Wir als ropa sind von diesem Ansatz überzeugt. Der Auf- und Ausbau leistungsstarker, digitaler Infrastrukturen ist heute auf allen Ebenen und in allen Bereichen nur noch durch vertrauensvolle, kompetente Kooperationen und Wissenstransfer mittel- und langfristig sinnvoll und möglich. Partnerschaften gehen mittlerweile weit über klassische Beratung und die Kernexpertise hinaus. Leistungen aus einer Hand sind gefragt, wenn es um das Geschäfts-modell, den Betrieb von Netzen, deren Vermarktung sowie Finanzierung geht. Spezialisierung einerseits oder Integration von Kompetenzen und Leistungen andererseits schaffen heute den größten Kundenmehrwert. Danach handeln wir bei ropa.

 

Dieser Beitrag erschien in der Cable!vision 1/2020 auf Seite 22.

Cable!vision Europe ist die Fachzeitschrift rund um die Breitbandkabel- und Satellitenkommunikation für Netzbetreiber, Programmanbieter, Zulieferer, Dienstleister sowie Wohnungswirtschaft. Das sechsmal jährlich erscheinende Fachmagazin erreicht über 5.000 Entscheider, Einkäufer und Techniker.

Social-Media-Aktion – 8. Deutscher Diversity-Tag!

Auch wir nehmen heute am 8. Deutschen Diversity-Tag teil! Auf LinkedIn finden Sie unseren Beitrag zur Social-Media-Aktion der Charta der Vielfalt.

 

verbindet weil…

… man so in jeder Situation die passende Lösung hat!

 

Besonders in der aktuellen Lage hat uns die Vielfalt unter unseren Kollegen gezeigt, wie wichtig Diversity ist. Nur deshalb konnten wir flexibel auf die Pandemie reagieren, Arbeits- und Prozessabläufe kurzfristig anpassen und weiterhin zuverlässig für unsere Kunden und Partner da sein. Wir sind stolz und dankbar für unsere Mitarbeiter!

 

Bereits seit 6 Jahren…

… setzt sich ropa für Vielfalt im Unternehmen ein und ist mit Stolz Unterzeichner der Charta der Vielfalt.

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